Wien, 01 Juli 2026

Während einer Hitzewelle in Österreich arbeiten Elektroauto-Batterien nach Angaben des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ) bei rund 30 Grad Celsius besonders effizient, oberhalb dieses Bereichs sinkt die Reichweite jedoch messbar.

„Hohe Temperaturen sind für E-Autos grundsätzlich kein Problem. Im Gegenteil: Bei etwa 30 Grad erreichen Batterien oft ihre optimale Leistungsfähigkeit“, erklärte Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ), gegenüber der APA. Grund dafür ist das ideale Temperaturfenster der Antriebsbatterie. „Am effizientesten arbeitet die Batterie zwischen etwa 20 und 35 Grad Celsius“, so Reinhardt weiter.

Anders als im Winter muss der Energiespeicher im Sommer nicht erst auf sein Arbeitsfenster aufgeheizt werden – das spart Strom und erhöht die Reichweite. Allerdings gilt diese Faustregel nur bis etwa 30 Grad. Werden die Außentemperaturen noch höher, dreht sich das Bild. „Im Mittel kann man sagen, dass Außentemperaturen von 30-35 Grad die Reichweite um 3 bis 8 Prozent reduzieren“, sagte Reinhardt.