Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat in der Debatte über den politischen Islam die Unterstützung von DSN-Chefin Sylvia Mayer erhalten, die zugleich eine bessere Ausstattung des Staatsschutzes verlangte.
Die Chefin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DSN), Sylvia Mayer, hat sich hinter den Vorstoß von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) im Umgang mit dem politischen Islam gestellt. Sie betonte, dass die Sicherheitsbehörden gegen extremistische Bestrebungen konsequenter vorgehen müssten, und forderte, „und der Staatsschutz bei Ermittlungsmaßnahmen unterstützt werden“ müsse.
Mayer verwies auf die besondere historische Verantwortung Österreichs, das in der NS-Zeit selbst Ziel und Täter von Verfolgung gewesen sei. Aus dieser Erfahrung heraus müsse der Staat wachsam bleiben, wenn demokratische Werte, die Gleichberechtigung von Frauen und die Geltung der Rechtsordnung in Frage gestellt würden. Das DSN sehe sich daher in der Pflicht, über aktuelle extremistische Strömungen aufzuklären.
