Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) haben am Donnerstag in Klagenfurt die teilweise Digitalisierung der Stellung präsentiert, die am 1. Juni in Kärnten startete und bis Oktober auf ganz Österreich ausgeweitet werden soll.

Start in Kärnten als Pilotbundesland

Mit dem Projekt "Digitalisierung Wehrdienst" will das österreichische Bundesheer den bisher weitgehend papierbasierten Stellungsprozess modernisieren. Wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Donnerstag vor Journalisten in Klagenfurt mitteilte, startete die Umstellung am 1. Juni in Kärnten als erstem Bundesland. Bis zum heurigen Oktober soll sie auf sämtliche Stellungskommissionen in Österreich ausgerollt werden.

Kernstück ist die Plattform bundesheeronline.at, die seit 2023 besteht und bereits von mehr als 90.000 Personen genutzt wird. Über dieses Portal können Stellungspflichtige künftig Ausbildungsnachweise, medizinische Befunde, persönliche Interessen und weitere Unterlagen bereits vor dem persönlichen Termin hochladen. Die Vorab-Teilnahme an der Stellung gilt den Verantwortlichen als zentrales Element des neuen Prozesses.