DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Ligapräsident Hans-Joachim Watzke treffen sich am Dienstag mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff, um den Wechsel von Jürgen Klopp auf den Posten des Bundestrainers endgültig festzuziehen.
Hintergrund
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Ligapräsident Hans-Joachim Watzke treffen sich am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Es geht darum, wie Jürgen Klopps bis 2029 laufender Vertrag beim österreichischen Konzern aufgelöst werden kann, damit er als Bundestrainer anheuern kann. Klopp ist seit dem 1. Januar 2025 Head of Global Soccer bei Red Bull.
Nach einem Treffen in New York hatten sich die DFB-Spitze und Klopp auf die Eckpunkte einer möglichen Vereinbarung geeinigt. Die Verträge sollen laut Berichten in dieser Woche finalisiert werden. Eine offizielle Präsentation Klopps als neuen Bundestrainer könnte noch vor dem WM-Finale in den USA erfolgen.
Ein direktes Treffen zwischen Mintzlaff und Klopp ist laut übereinstimmenden Berichten für das Ende der Woche am Rande des Weltmeisterschaftsfinals in den USA geplant. Beim DFB hofft man nach Informationen des Senders Sky darauf, dass Klopp gleichzeitig als Werbefigur für Red Bull erhalten bleibt, um eine teure Millionen-Abfindung zu vermeiden.
Dass Red Bull Klopp offiziell weiter als Werbeträger einsetzen will, ist laut Sky-Informationen jedoch unwahrscheinlich. Stattdessen plant der Konzern, Klopp „hin und wieder“ beratend hinzuzuziehen. Auch Klopp selbst soll dem Vernehmen nach nicht länger als Markenbotschfigur auftreten wollen. Eine dauerhafte Doppelrolle als Bundestrainer und Red-Bull-Aushängeschild war zuvor auf massiven Widerstand bei Fan-Allianzen und bei den DFB-Landesverbänden gestoßen.
