Düsseldorf, 13 August 2026
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat in einer Analyse zum Geschäftsjahr 2025 festgestellt, dass die Vorstände der im Dax gelisteten Konzerne im Schnitt rund 42 Mal so viel verdienen wie die Beschäftigten ihrer Unternehmen.
Für die Auswertung hat die DSW die Vergütungsberichte der 40 Dax-Konzerne herangezogen und die Bezüge der Vorstände den Lohnsummen der Belegschaften gegenübergestellt. Demnach klafft die Schere zwischen den obersten Managementetagen und der breiten Belegschaft weiter auseinander. Die DSW spricht von einem Missverhältnis, das in der öffentlichen Debatte zunehmend kritisch gesehen werde.
Die Vorstandsgehälter selbst sind im Geschäftsjahr 2025 deutlich gestiegen. Im Mittel erhöhten sich die Bezüge der Vorstandsmitglieder nach DSW-Berechnungen um knapp 30 Prozent, während die durchschnittliche Vergütung der Beschäftigten in den Dax-Konzernen nur um einen niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegte. Daraus ergibt sich rechnerisch das von der DSW genannte Verhältnis von etwa 42 zu 1.
