Der deutsche Leitindex DAX ist mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet, während Anleger die bevorstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank und die Eskalation des Iran-Konflikts im Blick haben.

Bereits am Freitag hatte der DAX 0,34 Prozent tiefer bei 24.830,98 Punkten geschlossen. Am Montag setzte er seinen Abwärtstrend im frühen Handel fort und fiel um 0,2 Prozent auf 24.791 Punkte. Damit hat der Leitindex deutlich von seinem Rekordhoch vom 6. Juli von 25.817,89 Punkten eingebüßt, als er an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen neue Bestmarken markiert hatte.

Marktanalyst Timo Emden beschrieb die Stimmung mit einem Bild: "Die Märkte navigieren derzeit zwischen Unternehmenszahlen und geopolitischen Schlagzeilen, aber am Steuer sitzt der Nahost-Konflikt". Auch Deka-Bank-Chefökonom Ulrich Kater sieht kaum klare Bewegungen: "Klare Marktbewegungen sind kaum zu erwarten, es bleibt zäh".