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E-Rechnungspflicht: Datev-Chef mahnt Unternehmen zur Eile | finanz360

Synthetisiert von der MediaIntel Engine

Veröffentlicht: 17.7.2026

Aktualisiert: 17.7.2026

Autor: finanz360 Wirtschaftsredaktion

Kategorie: Wirtschaft, Business & Finanzen

Quellenperspektiven:

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Datev-Chef Mayr drängt Unternehmen zur Eile vor der E-Rechnungspflicht

Nürnberg, 17. Juli 2026

Individuals who have Snijders Blok-Campeau syndrome
Snijders Blok L, Rousseau J, Twist J, Ehresmann S, Takaku M, Venselaar H, Rodan LH, Nowak CB, Douglas J, Swoboda KJ, Steeves MA, Sahai I, Stumpel CTRM, Stegmann APA, Wheeler P, Willing M, Fiala E, Kochhar A, Gibson WT, Cohen ASA, Agbahovbe R, Innes AM, Au PYB, Rankin J, Anderson IJ, Skinner SA, Louie RJ, Warren HE, Afenjar A, Keren B, Nava C, Buratti J, Isapof A, Rodriguez D, Lewandowski R, Propst J, van Essen T, Choi M, Lee S, Chae JH, Price S, Schnur RE, Douglas G, Wentzensen IM, Zweier C, Reis A, Bialer MG, Moore C, Koopmans M, Brilstra EH, Monroe GR, van Gassen KLI, van Binsbergen E, Newbury-Ecob R, Bownass L, Bader I, Mayr JA, Wortmann SB, Jakielski KJ, Strand EA, Kloth K, Bierhals T; DDD study, Roberts JD, Petrovich RM, Machida S, Kurumizaka H, Lelieveld S, Pfundt R, Jansen S, Deriziotis P, Faivre L, Thevenon J, Assoum M, Shriberg L, Kleefstra T, Brunner HG, Wade PA, Fisher SE, Campeau PM. / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
Kurzfassung

Der IT-Dienstleister Datev hat Unternehmen in Deutschland aufgefordert, ihre Vorbereitungen auf die E-Rechnungspflicht zu beschleunigen. Vorstandschef Robert Mayr zog eine nüchterne Bilanz zum bisherigen Stand der Umstellung und verwies auf eine wachsende, aber noch kleine Verbreitung digitaler Rechnungen.

Der Nürnberger IT-Dienstleister Datev hat Unternehmen in Deutschland aufgefordert, ihre Vorbereitungen auf die kommende E-Rechnungspflicht deutlich zu beschleunigen.

Der Chef des Softwarehauses, Robert Mayr, zog bei der Vorlage von Halbjahreszahlen eine nüchterne Bilanz zum Stand der Umstellung. Zwar wachse die Zahl verarbeiteter E-Rechnungen deutlich, der Anteil am gesamten Rechnungsaufkommen sei aber weiterhin gering. „Unsere erfreulichen Wachstumsraten dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das immer noch ein geringer Anteil am gesamten Rechnungsaufkommen ist“, sagte Mayr.

Wachstum bei E-Rechnungen

Im ersten Halbjahr 2026 verarbeitete Datev nach eigenen Angaben mehr als 51 Millionen E-Rechnungen über seine Systeme. Im Gesamtjahr 2025 waren es rund 64 Millionen. Das Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr des Vorjahres seinen Umsatz auf 810,2 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn 2026 wuchs der Kundenstieg um rund 80.000 auf nunmehr über eine Million.

Datev ist nach eigenen Angaben Marktführer bei Software für Steuerberater in Deutschland. Das Unternehmen sieht sich damit an einer Schnittstelle, an der die Umstellung auf elektronische Rechnungen für viele mittelständische Betriebe gebündelt werden müsste. Mayr forderte die Firmen auf, das Thema nicht länger aufzuschieben.

Fristen der E-Rechnungspflicht

Seit dem 1. Januar 2025 sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, strukturierte E-Rechnungen empfangen zu können. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 800.000 Euro selbst E-Rechnungen versenden. Spätestens 2028 soll die Pflicht für alle B2B-Rechnungen gelten, wobei die Einführung gestaffelt nach Unternehmensgröße erfolgt.

Strukturierte E-Rechnungen unterscheiden sich von bloß elektronischen Belegen wie PDF-Dateien, weil sie maschinenlesbar sind und direkt in Buchhaltungssysteme weiterverarbeitet werden können. „Dabei lassen sich digitale Rechnungsdaten leichter prüfen und Unstimmigkeiten schneller erkennen“, erklärte Mayr. Damit sei die Umstellung nicht nur eine Pflicht, sondern biete auch handfeste Vorteile bei der Prüfung.

Belastung für den Mittelstand

Mayr räumte ein, dass die E-Rechnungspflicht in Deutschland häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen werde, vor allem für Kleinst-, kleinere und mittlere Unternehmen. „In Deutschland werde die E-Rechnungspflicht oft als zusätzliche Belastung wahrgenommen, vor allem für Kleinst-, kleinere und mittlere Unternehmen“, sagte er. Zugleich betonte er, dass das Thema bei einem Großteil insbesondere der kleineren Mittelständler nach wie vor nicht im Fokus stehe.

Der Datev-Chef verwies darauf, dass die Pflicht nicht abstrakt sei, sondern unmittelbar auf die Abläufe in Kanzleien und Buchhaltungen durchschlage. Wer seine Prozesse nicht rechtzeitig anpasse, müsse mit Engpässen in der Belegverarbeitung rechnen. Die kommenden Stichtage ließen nur noch wenig Puffer, warnte er.

Angesichts der wachsenden Kundenzahlen und der steigenden Zahl verarbeiteter E-Rechnungen sieht sich Datev technisch gerüstet. Gleichzeitig hängt der Erfolg der Umstellung aus Sicht des Unternehmens davon ab, dass die Anwender in den Betrieben ihre internen Abläufe anpassen. Datev wolle daher mit Information und Beratung über die anstehenden Pflichten unterstützen, hieß es.

Die Halbjahreszahlen beruhen nach Angaben von Datev auf eigenen Erhebungen des Unternehmens. Der Meldung liegt eine Nachricht aus dem dpa-Newskanal zugrunde.

Mit Blick auf die nächsten Schritte forderte Mayr die Unternehmen auf, die Umstellung als strategisches Thema zu begreifen. Wer jetzt investiere, sichere sich Wettbewerbsvorteile und reduziere gleichzeitig das Risiko von Engpässen an den kommenden Stichtagen.

Die E-Rechnungspflicht ist Teil einer breiteren Digitalisierungsoffensive in der europäischen Wirtschaft. Vergleichbare Regelungen gibt es bereits in mehreren EU-Mitgliedstaaten. Mayr signalisierte, dass Datev den deutschen Mittelstand bei der Anpassung an diese Standards weiter eng begleiten werde.

Fragen & Antworten

Wer ist Robert Mayr und in welcher Funktion äußert er sich?
Robert Mayr ist Chef des Nürnberger Softwarehauses Datev. In dieser Funktion hat er Unternehmen in Deutschland zur schnelleren Vorbereitung auf die E-Rechnungspflicht aufgefordert.
Welche Fristen gelten für die E-Rechnungspflicht in Deutschland?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 gilt die Pflicht zum Versand für Firmen mit mindestens 800.000 Euro Jahresumsatz, spätestens 2028 dann für alle B2B-Rechnungen.
Wie viele E-Rechnungen laufen bereits über Datev?
Im ersten Halbjahr 2026 verarbeitete Datev nach eigenen Angaben mehr als 51 Millionen E-Rechnungen, im Gesamtjahr 2025 waren es rund 64 Millionen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist KI-generiert: Synthese und Erstfassung werden auf Basis verifizierter Fakten aus mehreren unabhängigen Quellen von der MediaIntel-Plattform erzeugt. Methodik & Quellen

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