Rund jeder dritte Mensch in Deutschland hat nach eigenen Angaben bereits gesundheitliche Probleme durch Hitze gehabt; das geht aus dem DAK-Hitzereport 2026 hervor, den die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Montag in Berlin vorgestellt hat.

Für den Hitzereport der DAK-Gesundheit wurden 1.519 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren vom Forsa-Institut online befragt. Die repräsentative Erhebung wurde vom 22. Juni bis zum 1. Juli 2026 durchgeführt. Fast jeder Dritte in Deutschland klagt laut DAK-Hitzereport 2026 über Beschwerden wie Erschöpfung, Kreislaufprobleme oder Schlafstörungen.

Zu den häufigsten Beschwerden gehörten Müdigkeit und Abgeschlagenheit (71 Prozent), unter Kreislaufbeschwerden (64 Prozent) gelitten zu haben sowie Schlafprobleme (68 Prozent). Schwindel (32 Prozent) und Appetitlosigkeit (27 Prozent) traten ebenfalls auf. Das seien mehr Menschen als in den Vorjahren gewesen, erklärte die Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Außerdem gaben mehr Frauen an, unter der Hitze zu leiden, als Männer. Unter den befragten Frauen erklärten 40 Prozent, belastet zu sein - der Wert liegt fast doppelt so hoch wie bei den Männern (21 Prozent).

Geschlechterunterschied bei Hitze-Beschwerden

Trotz der verbreiteten Beschwerden sucht nur ein kleiner Teil der Betroffenen ärztliche Hilfe. Fünf Prozent der Befragten haben demnach wegen Beschwerden infolge von Hitze einen Arzt aufgesucht. Dass ein Arztbesuch sinnvoll gewesen wäre, meinten sogar nur ganze 13 Prozent der Befragten.