Beschäftigte in Deutschland waren im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich 9,6 Tage arbeitsunfähig gemeldet; die Krankenkasse DAK-Gesundheit verzeichnet damit einen leichten Rückgang der Fehlzeiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Rückgang auf 5,3 Prozent
Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat am Montag in Berlin ihren aktuellen Krankenstandsbericht vorgelegt. Demnach lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 bei 5,3 Prozent, nach 5,4 Prozent im ersten Halbjahr 2025. An jedem Tag zwischen Januar und Ende Juni waren im Durchschnitt 53 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben. Pro erwerbstätiger Person ergaben sich damit 9,6 Fehltage – nach 9,9 Tagen im Vergleichszeitraum 2025.
Die Auswertung basiert nach Angaben der DAK auf Daten von rund 2,2 Millionen berufstätigen Versicherten. Sie wurde vom Berliner Iges-Institut vorgenommen. Im ersten Halbjahr 2025 hatten vor allem Atemwegserkrankungen infolge einer Kältewelle im Januar und Februar für hohe Fehlzeiten gesorgt. Dieser Effekt fehlt nun, was den Rückgang teilweise erklärt.
