Am 16. Juli 2026 startet Christopher Nolans Verfilmung von Homers 'Odyssee' mit Matt Damon in der Titelrolle in den Kinos.

Antiker Stoff, moderner Erzähler

Mit 'Die Odyssee' legt der britischstämmige Regisseur Christopher Nolan, Oscar-Preisträger und Drehbuchautor, nach 'Oppenheimer' seinen ersten großen globalen Sommerfilm vor. Der Film erzählt, wie der König von Ithaka nach dem Trojanischen Krieg zehn Jahre benötigt, um nach Hause zurückzukehren. Dabei begegnen er und seine Mannschaft nach der Vorlage Homers Kyklopen, Sirenen, Seeungeheuern, Zauberinnen und dem erzürnten Meeresgott Poseidon.

Poseidon ist dem Epos zufolge auf Odysseus und seine Mannschaft wütend, weil diese seinen Sohn, den Kyklopen, geblendet hatten. Der antike Stoff ist laut dem vorliegenden Text eines der wirkmächtigsten abendländischen Heldenepen und wurde vom Kino bereits mehr als hundert Jahre lang immer wieder neu bearbeitet – angefangen bei einer nur 44-minütigen italienischen Adaption aus dem Jahr 1911 über Kirk Douglas' Darstellung in den 1950er-Jahren bis hin zu Wolfgang Petersens 'Troja' im Jahr 2004 mit Brad Pitt als Achilles.