Popfest Wien 2026 startet Donnerstag: 50 Acts auf der Seebühne vor der Karlskirche
Wien, 25 Juni 2026
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Kurzfassung
Das Popfest Wien beginnt am Donnerstag, den 23. Juli 2026, auf der Seebühne vor der Karlskirche und präsentiert rund 50 heimische Acts. Mit Marianne Mendt am Eröffnungsabend, dem Kuratorenteam Sofie Royer und Wolfgang Lehmann sowie Talks, Touren und Clubabenden wird die Bandbreite der österreichischen Popmusik gefeiert.
Wien, 25 Juni 2026
Das Popfest Wien startet am Donnerstag, den 23. Juli 2026, um 18.30 Uhr mit einem Auftritt von Marianne Mendt auf der Seebühne vor der Karlskirche und bringt heuer rund 50 heimische Acts auf mehreren Bühnen in Wien zusammen.
Programmpräsentation und Eröffnungsabend
Das Popfest Wien geht in seine nächste Ausgabe und beginnt am Donnerstag, den 23. Juli 2026, um 18.30 Uhr vor der Karlskirche. Wie Festivalmitbegründer Christoph Möderndorner bei der Programmpräsentation erklärte, fällt der Eröffnungsabend auf einen programmatischen Startpunkt: „wie manche sogar sagen, mit dem Anfang der heimischen Popmusik überhaupt“. Den Auftakt gestaltet Marianne Mendt, die mit ihren Auftritten seit den 1970er-Jahren zur Geschichte des österreichischen Pops gehört.
Die Veranstalter betonen den Gedanken des Neubeginns. „Sich jedes Jahr neu zu erfinden, ist das Wesen des Popfests“, sagte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ). Sie hob hervor, dass das Festival von einer Stadt getragen werde, die dafür stehe, „dass Kunst und Kultur für alle erreichbar sein muss“. Das diesjährige Motto „pudelt sich auf“ knüpft an das aktuelle Popfest-Maskottchen, einen Pudel, an.
Kuratorenteam und Konzept
Das heurige Kuratorenteam bilden die Popkünstlerin Sofie Royer und der Musiker und Produzent Wolfgang Lehmann. Beide sind selbst seit Jahren in unterschiedlichen Formationen beim Popfest aufgetreten. Bei der Programmgestaltung haben sie nach eigenen Angaben gezielt Wiederholungen aus dem Line-up der vergangenen 16 Ausgaben vermieden. „Wir beide haben am Popfest in verschiedensten Formationen gespielt, das war daher auch ein bisschen eine Flucht nach vorne“, erklärten sie.
Auf der Seebühne vor der Karlskirche stehen bis Sonntag unter anderem Marianne Mendt, Anna Buchegger, Purple und EN60 auf dem Programm. Dazu kommen Auftritte von Gunship Collider, Rose May Alaba, Cordoba78, Sladek, Joshua Pepe, Alpha Romeo & die Sommerreifen sowie Robert Stadlober. Insgesamt treten bis Sonntag rund 50 Acts auf mehreren Spielstätten auf.
Acts auf der Seebühne vor der Karlskirche
Die Bandbreite der Stilkategorien ist aus Sicht der Kurator:innen bewusst breit angelegt. „Man kann die österreichische Musiklandschaft nicht durch ein Genre definieren“, sagte Royer. Lehmann ergänzte: „Das Spannende ist, dass dem Kuratorteam die Möglichkeit gegeben wird, ein eklektisches und undergroundiges Line-up zusammenzustellen.“
Neben der Seebühne vor der Karlskirche sind das Wien Museum, der TU Prechtlsaal und der Club U weitere Spielstätten. Im Wien Museum finden am 24. Juli Talks statt; im Programmheft angekündigt ist ein Gespräch unter dem Titel „Von der Glock'n zum Hofa“ mit Mendt und Joesi Prokopetz. Die Acts und Programmpunkte verteilen sich über die vier Tage bis einschließlich Sonntag.
Spielstätten und Talks im Wien Museum
Das Festival bietet zudem ein Rahmenprogramm mit drei Tour-Formaten, für die eine Anmeldung erforderlich ist. Dazu gehören ein Spaziergang durch die Wiener Popkultur, ein mitternächtliches Walking Concert mit dem Medienkünstler Oliver Hangl und Oliver Welter (Naked Lunch) sowie eine Führung durch die Ausstellung „50 Jahre Arena“ im Wien Museum.
Seit der ersten Ausgabe begleitet Robert Rotifer das Festival medial. „Wir wissen, wie wichtig es ist, sich aufzupudeln, in Zeiten wie diesen“, sagte er bei der Programmpräsentation am Donnerstag vor Medien. Mit dem Sprachbild verwies er auf das heurige Maskottchen und auf den Anspruch, gerade in herausfordernden Zeiten ein positives Zeichen zu setzen.
Rahmenprogramm und Tour-Formate
Das Popfest versteht sich ausdrücklich nicht nur als Konzertabend auf der Seebühne. „Das Popfest ist nicht nur die Seebühne, da gibt es ganz viele Sachen zu entdecken“, betonte Rotifer. Dazu zählen auch die Clubabende im Club U, bei denen vor allem jüngere Acts Auftrittsmöglichkeiten erhalten.
Mit dem Eröffnungsabend greift das Festivalprogramm die Anfänge der heimischen Popmusik auf. Die heurige Ausgabe feiert laut Veranstalter „den Beginn des heimischen Pop und die vielen neuen Anfänge“. Damit soll bewusst eine Brücke zwischen Pionierinnen und Pionieren sowie aktuellen Künstlerinnen und Künstlern geschlagen werden.
Popfest als städtische Veranstaltung
Das Popfest Wien ist eine städtische Veranstaltung mit freiem Eintritt auf der Seebühne. Die Kulturstadträtin unterstrich den öffentlichen Auftrag: Kunst und Kultur müssten für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein. Mit der Auswahl der Spielstätten und der Programmstruktur setzt das Festival auf räumliche und stilistische Vielfalt.
Neben den Konzerten auf der Seebühne vor der Karlskirche treten Acts auch im TU Prechtlsaal und im Club U auf. Das Programmheft weist für die vier Tage insgesamt rund 50 Auftritte aus. Die genaue Reihenfolge und Auftrittszeiten werden vor Festivalbeginn über die Website und das Programmheft veröffentlicht.
Mit dem heurigen Line-up und dem Maskottchen „Popfesttier Pudel“ greift das Festivalteam auch ein popkulturelles Stilmittel auf. „Das Popfesttier ist diesmal ein Pudel“, heißt es in der Programmankündigung. Das Wortspiel mit „sich aufzupudeln“ zieht sich durch Interviews und Programmbeschreibungen.
Die Resonanz auf das heurige Programm wird in Fachkreisen und von der Stadt Wien positiv aufgenommen. Die Mischung aus erfahrenen Acts wie Marianne Mendt, Anna Buchegger oder Purple und neuen Namen wie Rose May Alaba, Joshua Pepe oder Alpha Romeo & die Sommerreifen spiegele die Vielfalt der österreichischen Musiklandschaft, so die Kurator:innen.
Festivalende und Ausblick
Das Festival endet am Sonntag, den 26. Juli 2026. Im Anschluss an die Konzerte auf der Seebühne vor der Karlskirche und in den weiteren Spielstätten ist eine Nachberichterstattung in Print, Radio und Online vorgesehen. Die heurige Ausgabe steht unter dem Zeichen des Aufbruchs, der Vielfalt und der Tradition des heimischen Pop.
Kuratiert wird das Popfest Wien 2026 von Sofie Royer und Wolfgang Lehmann, begleitet vom Team um Festivalmitbegründer Christoph Möderndorfer und medial von Robert Rotifer. Die Veranstaltung wird von der Stadt Wien über die Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) gefördert und ist Teil der Wiener Festivallandschaft.
Insgesamt zeigt das Programm des heurigen Popfests einen Querschnitt durch mehrere Generationen österreichischer Popmusik. Mit dem bewussten Verzicht auf Wiederholungen aus den Vorjahren und der Einladung an junge Acts wollen die Kurator:innen das Festival als Plattform für neue Anfänge und für die Geschichte des heimischen Pops gleichermaßen positionieren.
Fragen & Antworten
Wer kuratiert das Popfest Wien 2026?
Das Popfest Wien 2026 wird von der Popkünstlerin Sofie Royer und dem Musiker und Produzent Wolfgang Lehmann kuratiert, wie das Kuratorenteam bei der Programmpräsentation erklärte.
Wann und wo startet das Popfest Wien 2026?
Das Popfest Wien 2026 beginnt am Donnerstag, den 23. Juli 2026, um 18.30 Uhr auf der Seebühne vor der Karlskirche mit einem Auftritt von Marianne Mendt.
Wie viele Acts treten beim heurigen Popfest Wien auf?
Beim Popfest Wien 2026 treten bis Sonntag rund 50 heimische Acts auf der Seebühne vor der Karlskirche, im Wien Museum, im TU Prechtlsaal und im Club U auf.
Popfest Wien 2026: 50 Acts, Karlskirche, Programm | finanz360