Der neue CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers will am Rand des Tempelhofer Felds Wohnraum schaffen und dafür keine neue Bürgerbefragung oder einen Volksentscheid durchführen lassen.
Stefan Evers, neuer Spitzenkandidat der CDU für die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September, spricht sich klar für eine Randbebauung des Tempelhofer Felds aus. Nach seinen Worten könnten dort 50.000 Menschen ein neues Zuhause finden. Evers sagte dem "Tagesspiegel": "50.000 Menschen könnten am Rand des Feldes ein neues Zuhause finden". Gleichzeitig kündigte er an, auf eine erneute Bürgerbefragung oder einen Volksentscheid zu dem Vorhaben verzichten zu wollen: "Eine neue Bürgerbefragung oder einen Volksentscheid will er dafür nicht."
Das Tempelhofer Feld gilt als größte unentwickelte Freifläche mitten in der dicht bebauten Hauptstadt und umfasst rund 200 Hektar. Evers betont, dass für die Randbebauung das grüne Herz der Fläche nicht angetastet werden müsse. Er sieht in dem Projekt eine Antwort auf die drängende Wohnungsnot in Berlin. "Die Menschen spüren doch, dass die Wohnungsnot ein Problem ist, das uns alle betrifft", sagte der CDU-Politiker.
