Die US-Schnellrestaurantkette Burger King will ihren während der Corona-Pandemie und der Inflation verschobenen Expansionskurs in Deutschland wieder aufnehmen und mit eigenem Portfolio sowie mit Franchisenehmern deutlich wachsen, wie Deutschland-Chef Andreas Bork ankündigte.
Burger King Deutschland hat nach Angaben von Andreas Bork derzeit 760 Restaurants. Eine konkrete Zielzahl für Neueröffnungen in den kommenden Jahren nannte der Deutschland-Chef nicht. "Wir wollen selbst wachsen mit unserem eigenen Restaurant-Portfolio und mit unseren Franchisenehmern, und zwar deutlich", sagte Bork. Die meisten Standorte werden demnach von Franchisenehmern betrieben, die das Konzept eigenständig führen.
Verschobene Pläne und wirtschaftlicher Rückenwind
Der Mutterkonzern hatte die geplante Expansion in Deutschland wegen der Corona-Pandemie und der Inflation aufgeschoben. "Corona-Pandemie und Inflation bedeuteten für die Gastronomie schwere Zeiten. Burger King verschob deswegen die geplante Expansion in Deutschland." Nun wolle die US-Kette das nachholen, erklärte Bork. Die Kostensteigerungen hätten sich inzwischen beruhigt: "Ich würde sagen, dass es sich jetzt beruhigt hat, aber es gab ein paar wirklich heftige Jahre."
