Berlin, 25 Juni 2026
Das Bundesverteidigungsministerium hat fünf Monate nach Beginn der neuen Wehrerfassung eine erste Zwischenbilanz vorgelegt und dabei rund 298.200 versendete Fragebögen, etwa 1.500 Musterungen und etwa 530 feste Einstellungszusagen für den Wehrdienst im Jahr 2026 gemeldet.
Wehrerfassung seit Januar 2026
Seit Januar 2026 werden in Deutschland junge Menschen, die im Laufe des Jahres volljährig werden, von der Bundeswehr angeschrieben und nach ihrer Bereitschaft für einen möglichen Wehrdienst befragt. Das Bundesverteidigungsministerium veröffentlichte am Mittwoch eine erste Auswertung dieser sogenannten Wehrerfassung, die als Grundlage für den neuen Wehrdienst dient.
Bis Mitte Juni seien insgesamt rund 298.200 Fragebögen an junge Männer und Frauen verschickt worden, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Gut die Hälfte der Anschreiben richtete sich demnach an volljährig werdende Männer. Für die etwa 153.000 angeschriebenen Männer war die Beantwortung des Fragebogens verpflichtend.
