Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die frühere zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, besucht und an einem Denkmal einen Kranz für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft niedergelegt.

Nach dem Rundgang durch die Gedenkstätte und nach Gesprächen mit früheren Gefangenen erklärte Steinmeier, es handele sich um einen Erinnerungsort an Willkür und Gewaltherrschaft. „Dies ist ein Erinnerungsort an Willkür und Gewaltherrschaft", sagte er. Zugleich sei es ein Ort, an dem die Erinnerung wachgehalten werde, dass der Wunsch der Menschen nach Freiheit am Ende nicht dauerhaft unterdrückt werden könne: „Es ist aber auch ein Ort, an dem wir uns erinnern, dass der Wunsch der Menschen nach Freiheit am Ende nicht dauerhaft unterdrückt werden kann."