Wien, 17 August 2026

Wien, Niederösterreich, Tirol und der Bund haben ihr im ersten Halbjahr 2026 geplantes Defizit teils deutlich unterschritten, wie aus aktuellen Daten hervorgeht.

Im ersten Halbjahr 2026 fällt das Defizit in Wien um rund 600 Millionen Euro niedriger aus als im selben Zeitraum des Vorjahres. In Niederösterreich liegt es um 200 Millionen Euro und in Tirol um 400 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Damit haben drei große Gebietskörperschaften ihre im Stabilitätspakt vereinbarten Ziele bisher klar übererfüllt.

Der Bund selbst plant, wie aus Regierungskreisen verlautet, ebenfalls mit einem geringeren Defizit als ursprünglich angenommen. Ein Sprecher der Regierung erklärte dazu: „Jetzt sieht es einmal ganz gut für sie aus." Damit ist gemeint: Die Finanzlage entwickelt sich für die Länder und den Bund derzeit günstiger als erwartet.