Die öffentliche Verschuldung Österreichs ist im ersten Quartal 2026 um 13,3 Milliarden Euro auf insgesamt 431,4 Milliarden Euro gestiegen, wie Statistik Austria am Dienstag mitteilte.
Bund trägt den Großteil des Anstiegs
Die Statistikbehörde veröffentlichte die Quartalszahlen zur staatlichen Finanzlage am Dienstag, dem 30. Juni 2026. Demnach beliefen sich die Verbindlichkeiten des Staates Ende März auf 431,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 13,3 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des Vorquartals. Die fachstatistische Generaldirektorin Manuela Lenk erklärte dazu: „Österreich hat zu Jahresbeginn 2026 weiter Schulden aufgebaut. Ende März beliefen sich die Verbindlichkeiten des Staates auf 431,4 Milliarden Euro. Das sind um 13,3 Milliarden Euro mehr als am Ende des Vorquartals.“
Den größten Anteil an dieser zusätzlichen Verschuldung trug der Bund. Auf den Bundessektor entfielen 14,1 Milliarden Euro der neu aufgenommenen Verbindlichkeiten. Laut Statistik Austria lassen sich „die zusätzlichen Schulden laut Statistik Austria großteils auf den Bundessektor zurückführen“. Auf die Länder entfielen weitere 0,7 Milliarden Euro, auf die Gemeinden 0,2 Milliarden Euro.
