Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat am Donnerstagabend in Tulln seine Sommertour "Österreich im Gespräch" gestartet, bei der er bis Ende August in allen Bundesländern mit jeweils rund 200 Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen will.
Den Auftakt der Tour bildete am Donnerstagabend das Haus der Digitalisierung in Tulln, Niederösterreich. Wie das Bundeskanzleramt gegenüber oe24 erklärte, sucht der Kanzler dort "bewusst das Gespräch mit den Menschen abseits von Parteipolitik und ideologischer Ausrichtung. Alle Fragen sind willkommen." Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur ersten Station, um sich zwei Stunden lang mit dem Regierungschef auszutauschen.
Auftakt in Tulln: 200 Bürger im Gespräch mit dem Kanzler
Stocker selbst bezeichnete die Veranstaltung nicht als Parteiveranstaltung, sondern als Mittel, Regierungspolitik zu erklären. "Es ist keine Parteiveranstaltung, sondern dafür da, Regierungspolitik zu erklären", sagte der Kanzler. Gleichzeitig räumte er ein: "Es wird nicht null sein, selbstverständlich nicht." Eine genaue Abrechnung der Kosten werde aber veröffentlicht, kündigte er an. Die Tour werde aus dem Budget des Bundeskanzleramts finanziert, nicht aus Mitteln der ÖVP.
