Luzern, 21 Juni 2026

Die direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine Beilegung des Nahostkonflikts sind am Sonntag im Schweizer Luxusresort Bürgenstock nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung Teheran vorübergehend unterbrochen worden.

Hintergrund: 14-Punkte-Erklärung als Verhandlungsbasis

Eigentlich hätte das Treffen am 21. Juni 2026 dazu dienen sollen, jene 14 Punkte umfassende Absichtserklärung zu unterzeichnen, welche die Amerikaner und die Iraner bereits ausgehandelt hatten. Dieses Abkommen sollte den Weg zur Beendigung des jüngsten Nahostkrieges ebnen. Stattdessen gerieten die Gespräche schon nach kurzer Zeit in eine schwere Krise.

Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete, wurde das Treffen nach 80 Minuten für interne Beratungen unterbrochen. Anlass war demnach die Veröffentlichung einer als beleidigend empfundenen Nachricht des US-Präsidenten. Die unter Vermittlung Katars und Pakistans geführten Gespräche seien „nach 80 Minuten Gespräch und einer Unterbrechung infolge der Veröffentlichung einer beleidigenden Nachricht des US-Präsidenten in eine schwierige Phase eingetreten“.