Die Präsentation des österreichischen Budgetbegleitgesetzes verzögert sich, während bereits zahlreiche geplante Steuererhöhungen und Einschnitte bei Sozialleistungen bekannt wurden.
Das Gesetzespaket, das die budgetären Maßnahmen der Bundesregierung umsetzen soll, ist noch nicht vorgelegt worden. Es wird erwartet, dass der Entwurf Anfang nächster Woche in eine vergleichsweise kurze Begutachtungsphase geht. Die offizielle Budgetrede des Finanzministers ist für den 10. Juni angesetzt.
Steuererhöhungen im Detail
Zu den bekannt gewordenen Plänen zählt eine Reihe von Steuererhöhungen. So ist eine progressive Erhöhung der Körperschaftsteuer für Unternehmen mit einem Gewinn von über einer Million Euro ab 2028 vorgesehen. Auch die Stabilitätsabgabe für Banken soll verlängert werden.
Weitere Maßnahmen betreffen Einschränkungen beim Gewinnfreibetrag und Einsparungen beim Familienbonus. Die Immobilienertragsteuer soll steigen, und die Homeoffice- sowie die Arbeitsplatz-Pauschale sollen gestrichen werden. Zudem ist eine Erhöhung der Alkoholsteuer geplant.
