Wissenschaftsministerin Manja Schüle und Bauminister Robert Crumbach legten am Donnerstag den Grundstein für ein neues Studentenwohnheim im Potsdamer Norden, das 308 Studierenden Platz bieten soll.
Das Wohnheim im Norden Potsdams soll bis Ende 2028 bezugsfertig sein und ist Teil einer größeren Initiative der Landesregierung. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt drei Projekte mit zusammen 811 zusätzlichen Wohnheimplätzen geplant.
Die Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen liegt in Brandenburg derzeit bei etwa 19 Prozent. In Potsdam selbst beträgt sie lediglich rund 12 Prozent, während der bundesweite Durchschnitt bei etwa 10 Prozent liegt.
Neuer Ansatz bei der Finanzierung
„So viel ist in Potsdam noch nie zugebaut worden“, sagte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) bei der Grundsteinlegung. Sie betonte, dass die neuen Wohnheimplätze auch den regulären Wohnungsmarkt entlasten würden, in den Studierende derzeit drängten.
