Potsdam, 05 September 2026

Die Brandenburger Landesregierung plant als Konsequenz aus der Sabotage von Stromleitungen den Aufbau eines Sicherheitszentrums und eine Reform des Verfassungsschutzgesetzes, wie Innenminister Jan Redmann ankündigte.

Die Vorfälle in Südbrandenburg hatten in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. Nach Angaben der Landesregierung kam es dort zu Sabotageakten an Stromleitungen, die Ermittlungen der Brandenburger Polizei und weiterer Sicherheitsbehörden ausgelöst hatten. Die genauen Umstände und mögliche Hintergründe werden noch untersucht; die Staatsanwaltschaft ist eingebunden.

Als Konsequenz kündigte Innenminister Jan Redmann den Aufbau eines neuen Sicherheitszentrums an. Das Zentrum soll laut seinen Angaben bestehende Strukturen der Brandenburger Polizei und anderer Sicherheitsbehörden bündeln und als zentrale Anlaufstelle für die Aufklärung von Sabotageakten und ähnlichen Vorfällen dienen. Auch der Kraftwerksstandort Jänschwalde liegt in der betroffenen Region und ist Teil der Schutzüberlegungen.