Die Biologin Kristina Hühn hat in Linum beobachtet, dass dort zuletzt weniger Kraniche zu sehen waren, und bewertet diese Schwankung als normalen Bestandteil des Vogelzugs.

Kristina Hühn ordnet die Beobachtung ein: Die Zahl der Kraniche in Linum schwankt, und ein vorübergehend niedrigerer Bestand sei kein Anlass zur Sorge. Sie beobachtet das Verhalten der Vögel an den Linumer Teichen und erklärt ihre Einschätzung vor Ort.

Die Biologin erläutert, dass Kraniche bei der Nahrungssuche auch zu Land bleiben können. "Der will zum einen nicht schwimmen müssen, er will aber sicher stehen." Das sei insofern sicherer, als "Feinde nicht so gerne ins Wasser gehen, auch der Fuchs geht nicht so gerne ins Wasser".

Kraniche nutzen die Linumer Teiche damit nicht ausschließlich als Wasserlebensraum. Das Verhalten der Tiere kann nach Hühn auch erklären, warum ihre Zahl an einem bestimmten Ort zu einem Zeitpunkt niedriger ausfällt. Die Ursachen einer Schwankung werden von ihr als normale Dynamik eingeordnet.

Warum die Zahl in Linum schwankt