Eine aktuelle Studie der Bank99 zeigt, dass 53 Prozent der Menschen in Österreich konkrete Angst vor Altersarmut haben, und dass die Verunsicherung bei Frauen mit 60 Prozent deutlich höher ausfällt als bei Männern.
Laut der Erhebung von Bank99 sorgen sich insgesamt 62 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, dass ihr Geld im Alter nicht reichen wird. Bei Frauen liegt dieser Anteil sogar bei 69 Prozent, bei Männern bei 55 Prozent. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung blickt demnach mit Sorge auf den Lebensabend, wie aus den am 10. Juli 2026 veröffentlichten Daten hervorgeht (Alexander Hahn, 10.7.2026).
Geschlechtsunterschiede bei Vorsorge und Risikobereitschaft
Die Studie macht zudem deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei der privaten Vorsorge sichtbar. So haben 58 Prozent der Männer bereits konkrete Schritte für die private Pensionsvorsorge unternommen, bei den Frauen sind es lediglich 48 Prozent. Männer setzen dabei häufiger auf risikoreichere Anlageformen: 37 Prozent investieren in Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, während 39 Prozent der Frauen auf niedrig verzinste Sparbücher oder Sparkonten setzen, die laut Bank99 oft nicht einmal die Inflation ausgleichen. Kryptowährungen wie Bitcoin spielen mit 3 Prozent bei den Frauen eine verschwindend geringe Rolle.
