Wien, 16 Juli 2026
SPÖ-Chef Andreas Babler hat seine Pläne für einen besseren Hitzeschutz in Wohnungen bekräftigt und dabei über Klimaanlagen hinaus auch Außenjalousien, Rollläden und Sonnenschutzbeschichtungen als förderwürdig benannt.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte Babler angekündigt, sich im Bund für eine breitere Förderung von Hitzeschutz-Maßnahmen starkzumachen. Nun legte er nach: „2026 dürfen wir Klimaanlagen nicht pauschal als Luxus behandeln", so Babler wörtlich. Neben Klimaanlagen gehe es ihm auch um Außenjalousien, Rollläden, Sonnenschutzbeschichtungen und andere technische Lösungen zur Beschattung und Kühlung.
Hintergrund der Forderung
Die Begründung des SPÖ-Vorsitzenden verweist auf zunehmende Hitzebelastung in Städten und auf Menschen, die sich energiesparende Kühlung kaum leisten können. Babler argumentiert, dass Hitzeschutz Teil der sozialen Infrastruktur werden müsse, ähnlich wie es klassische Wärmedämmung bereits sei. Konkrete Förderhöhen oder gesetzliche Schritte nannte er in dieser Stellungnahme nicht.
