Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat am Montag in London seine Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen, getragen von einer starken Nachfrage nach Krebs- und Rare-Disease-Medikamenten.
Quartalszahlen über Markterwartungen
Im vergangenen Jahr hatte der Konzern ein Umsatz- und Gewinnwachstum von etwa 8 beziehungsweise 11 Prozent verzeichnet. Auch im zweiten Quartal 2026 zeigt sich der Trend ungebrochen: Die währungsbereinigten Erlöse stiegen um 5 Prozent auf 15,38 Milliarden US-Dollar, der Umsatz wuchs insgesamt um 6 Prozent auf rund 15,4 Milliarden Dollar.
Eine starke Nachfrage nach Medikamenten gegen Krebs und seltene Krankheiten hat AstraZeneca im zweiten Quartal ein überraschendes Gewinnplus beschert. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 18 Prozent auf 2,63 Dollar (2,31 Euro) und lag damit über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, die mit 2,48 Dollar gerechnet hatten. Analysten hatten im Schnitt 2,48 Dollar erwartet, wie das Unternehmen mitteilte.
