Die Arbeiterkammer unter Leitung von Präsidentin Renate Anderl fordert in Wien eine stärkere protection von Menschen über 60, die ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.
Zentrale Forderung der Arbeiterkammer ist, dass Betriebe, die ältere Beschäftigte aus Altersgründen aussortieren, mit einer Strafe rechnen müssen. Damit soll verhindert werden, dass Berufserfahrung und Arbeitseinsatz bei der Personalplanung keine Rolle mehr spielen.
Die AK-Präsidentin verweist darauf, dass die geringe Zahl von Menschen über 60 am Arbeitsmarkt nicht allein auf eine Benachteiligung durch Arbeitgeber zurückgeht. 60 Prozent der 60- bis 64-Jährigen stünden dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung.
Warum viele ältere Menschen dem Arbeitsmarkt fehlen
Meist sei der Grund dafür, dass diese Menschen bereits in Pension seien. Damit beschreibt die Arbeiterkammer die Entwicklung am Arbeitsmarkt als vielschichtig und ordnet den Rückgang der Beschäftigung nicht allein den Unternehmen zu.
