Wien, 08 Juli 2026
Die Arbeiterkammer (AK) hat am Mittwochvormittag in Wien ihre Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen der rund 1,4 Millionen Teilzeitbeschäftigten in Österreich an Vizekanzler Andreas Babler und Arbeitsministerin Korinna Schumann (beide SPÖ) übergeben.
AK-Präsidentin Renate Anderl überreichte den beiden Politikern laut APA ein "Ferienheft mit Aufgaben" zur Teilzeit. Die Übergabe erfolgte demnach am Mittwochvormittag. Mit der Aktion will die AK den Druck auf die Regierung erhöhen, arbeitsrechtliche Verbesserungen rasch umzusetzen.
Kernforderungen der AK
Im Zentrum der Forderungen steht seit Längerem ein Rechtsanspruch auf Stundenaufstockung, wenn Teilzeitbeschäftigte regelmäßig Mehrarbeit leisten. Zusätzlich verlangt die AK, dass der Überstundenzuschlag ab der ersten Stunde Mehrarbeit 50 statt 25 Prozent beträgt. Bisher ist der erhöhte Zuschlag in vielen Fällen erst ab einer bestimmten Stundenanzahl fällig.
