Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen an der Bevölkerung in Deutschland ist auf rund zehn Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Historischer Höchststand in den 1980er Jahren
Der Anteil der jungen Menschen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf etwa zehn Prozent gesunken. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre hatte der Anteil der Heranwachsenden demgegenüber seinen bisherigen Höhepunkt erreicht, als die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer im jugendlichen Alter waren. Seither ist die Quote der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Saldo aus Geburten, Alterung und Zuwanderung tendenziell zurückgegangen.
Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Ausschlag, sondern das Ergebnis eines längerfristigen demografischen Wandels. Die geburtenstarken Jahrgänge aus den 1960er Jahren sind inzwischen selbst ins Rentenalter hineingewachsen, während die nachfolgenden Geburtsjahrgänge im Durchschnitt kleiner ausfallen. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung, sodass der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst und der relative Anteil der Jüngeren sinkt.
