Waidhofen/Ybbs, 25 August 2026

Eine Analyse bewertet die Streichung von Notärzten im Bezirk Amstetten als Risiko für die Patientenversorgung und fordert einen zusätzlichen Notarztwagen in den Nachtstunden sowie den Ausbau der Rot-Kreuz-Stellen in Waidhofen, Kematen und Hollenstein.

Die Untersuchung konzentriert sich auf zwei zentrale Forderungen, die an die zuständigen Stellen gerichtet werden. Erstens wird ein zusätzliches Notarztfahrzeug für den südlichen Bezirk Amstetten während der Nachtstunden verlangt, zusätzlich zum Rettungshubschrauber C15, der in Ybbsitz stationiert ist.

Zweitens sollen die Rot-Kreuz-Stellen in Waidhofen, Kematen und Hollenstein als RTW-Standorte mit ausreichend Rettungsparamedikern besetzt werden, die über Qualifikationen in venösem Zugang und Infusionstherapie verfügen.

Die Bewertung folgt auf eine Reihe von Diskussionen über die Notarzt-Versorgung in der Region. Lokale Vertreter beider großen Parteien, ÖVP und SPÖ, hatten sich in den vergangenen Monaten mit dem Thema befasst.