Bonn, 22 Juli 2026

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) hat in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Abschlussbericht bestätigt, dass das Zugunglück vom 27. Juli 2025 bei Riedlingen durch einen durch Starkregen ausgelösten Hangrutsch verursacht wurde.

Hergang des Unglücks am Abend des 27. Juli 2025

Der Regionalzug war am Abend des 27. Juli 2025 gegen 18 Uhr auf der Strecke von Sigmaringen nach Ulm unterwegs, als er nahe dem Riedlinger Stadtteil Zell-Bechingen im Landkreis Biberach aus den Schienen sprang. Nach Angaben der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) in Bonn ereignete sich die Entgleisung mit einer Geschwindigkeit von rund 150 Kilometern pro Stunde, nachdem Erdmassen von einem Hang auf das Gleisbett gerutscht waren.

Bei dem Unglück starben drei Menschen: ein 32-jähriger Lokführer, ein 36-jähriger Auszubildender der Zuggesellschaft aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis sowie eine 70 Jahre alte Reisende aus dem Kreis Sigmaringen. Zudem wurden 36 Fahrgäste teils schwer verletzt, einige davon lebensgefährlich. Unter den Verletzten waren auch zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren.