New York, 03 August 2026

25 US-Bundesstaaten haben beim US-Gericht für internationalen Handel in New York eine Klage gegen die jüngst von der Trump-Regierung verhängten Zölle von zehn und 12,5 Prozent eingereicht.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Oregon, Dan Rayfield, reichte die Klage im Namen der 25 Bundesstaaten am US Court of International Trade in New York ein. Damit wenden sich die Kläger gegen eine Handelspolitik, die nach ihrer Darstellung die Wirtschaftskraft einzelner Bundesstaaten unmittelbar beeinträchtigt.

Hintergrund der Zollstreitigkeiten

Bei den angefochtenen Maßnahmen handelt es sich um Zölle in Höhe von zehn und 12,5 Prozent, die die Trump-Regierung in den vergangenen Wochen verhängt hatte. Aus den vorliegenden Angaben geht hervor, dass von diesen Zöllen auch Importe aus der Europäischen Union betroffen sind.

Hintergrund der Klage ist die Befürchtung, dass die zusätzlichen Abgaben auf Einfuhren die Verbraucherpreise in den USA erhöhen und die exportorientierte Wirtschaft einzelner Bundesstaaten unter Druck setzen könnten. Die klagenden Staaten argumentieren, die Maßnahmen lägen außerhalb der Befugnisse der Exekutive.