Alexander Zverev hat am Sonntag die French Open in Paris gewonnen und im Endspiel den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 besiegt.

Der Weg zum ersten Major-Titel

Der 29-jährige Deutsche setzte sich am Sonntag im Finale der French Open mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 gegen den Italiener Flavio Cobolli durch. Nach 4:16 Stunden Spielzeit verwandelte Zverev auf Court Philippe Chatrier seinen zweiten Matchball und durfte die Coupe des Mousquetaires in Empfang nehmen. Zverev ist seit Boris Becker 1996 in Melbourne der erste deutsche Major-Sieger im Herreneinzel und der erste männliche deutsche Titelträger bei einem Grand-Slam-Turnier seit Beginn der Profiära 1968.

Für den Sieg bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt benötigte Zverev 41 Anläufe. In seinem vierten Major-Endspiel ging der 29-Jährige erstmals als Sieger hervor. Zverev gehört schon lange zur absoluten Weltspitze im Tennis, einen Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt hatte er bislang nicht gewinnen können. Oft wurde geschrieben, dass Alexander Zverev der beste Spieler ist, der bisher noch kein Grand Slam gewinnen konnte. Im 41. Anlauf hat es geklappt.