Beim Absturz einer Cessna 402 der lokalen Fluggesellschaft Flamingo Air sind auf den Bahamas am Freitag, dem 10. Juli 2026, zehn Menschen ums Leben gekommen.

Der Unfall ereignete sich im nördlichen Teil von Andros, der größten Inselgruppe des Karibikstaates. Nach Angaben der bahamaischen Flugunfall-Untersuchungsbehörde AAIA war die Maschine auf dem Weg vom internationalen Flughafen Nassau zum San Andros Airport, als sie in Schwierigkeiten geriet und vor der Landung in ein Gebüsch stürzte. Die Polizei bestätigte, dass der Pilot und mindestens neun weitere Insassen getötet wurden.

Die Bahamas begehen am 10. Juli ihren Unabhängigkeitstag, der an die Loslösung vom Vereinigten Königreich im Jahr 1973 erinnert. In diesem Jahr fiel der Feiertag mit einer nationalen Tragödie zusammen. Ministerpräsident Philip Davis wandte sich in einer Erklärung an die Bevölkerung und bezeichnete den Tag als einen der Trauer für das Land.

Unabhängigkeitstag wird zum Tag der Trauer

Davis sagte, ein eigentlicher Festtag sei zu einem "Tag der Trauer" geworden. Die Worte des Premierministers spiegelten die Bestürzung wider, die der Absturz in dem Inselstaat ausgelöst hatte. Die Bahamas sind ein Inselstaat im Atlantik mit Nassau als Hauptstadt.

Die Fluggesellschaft Flamingo Air erklärte, sie kooperiere mit den zuständigen Behörden, um die Umstände des Unglücks aufzuklären. Die Airline wurde nach dem Absturz vorübergehend vom Flugbetrieb suspendiert. Am selben Tag ereignete sich nach Angaben des Luftfahrtministeriums zudem ein Brandvorfall an einem weiteren Flugzeug derselben Gesellschaft.