Der Mainzer Sender ZDF beendet seine Krimireihe "Ein Fall für zwei" nach 46 Jahren und plant einen 90-minütigen Abschlussfilm für 2027.
Die erste Folge der Reihe unter dem Titel "Die große Schwester" wurde am 11. September 1981 ausgestrahlt. Damit zählt "Ein Fall für zwei" zu den langlebigsten Krimiformaten im deutschen Fernsehen. Über Jahrzehnte hinweg prägte die Sendung den Freitagabend im ZDF und begleitete mehrere Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern.
In der Premierenfolge trat der spätere Privatdetektiv Josef Matula noch als Frankfurter Polizist auf, der in einem Gerichtssaal auf den Anwalt Dieter Renz traf. Diese Begegnung legte den Grundstein für das Konzept der Reihe: Ein Anwalt vergibt Fälle an einen Detektiv, der in Frankfurt am Main ermittelt. Die Figur des Matula wurde über mehr als 30 Jahre von Claus Theo Gärtner dargestellt, der die Serie 2013 nach 300 Folgen verließ.
Vom Polizisten zum Detektiv: Die Anfänge der Reihe
Nach dem Ausstieg Gärtners startete das ZDF im Jahr 2014 einen Neustart der Reihe. Der Sender bezeichnete das Format damals als "völlig neue Serie", die das Grundgerüst aus Detektiv und Anwalt sowie den Frankfurter Schauplatz beibehielt, aber neue Geschichten und Figuren einführte. In der aktuellen Besetzung spielen Antoine Monot den Anwalt Benni Hornberg und Wanja Mues den Privatdetektiv Leo Oswald. Bettina Zimmermann ist als Staatsanwältin Claudia Strauss zu sehen.
