Im ersten Halbjahr 2026 sind nach Angaben des britischen Innenministeriums rund 11.884 Migranten über den Ärmelkanal nach Großbritannien gelangt, 41 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wie das Innenministerium in London am Mittwoch mitteilte, erreichten zwischen Januar und Juni dieses Jahres 11.884 Menschen das Vereinigte Königreich über den Meeresarm des Atlantiks. Im ersten Halbjahr 2025 waren es demnach noch 19.982 Ankünfte gewesen. Das entspricht einem Rückgang von rund 41 Prozent.

Die Zahl der Migranten, die auf diesem Weg nach Großbritannien kommen, ist in den vergangenen Jahren wiederholt gestiegen und hatte die politische Debatte in dem Land stark geprägt. Nun verzeichnet die Regierung unter Premierminister Keir Starmer einen deutlichen Rückgang bei den Überquerungen des Ärmelkanals.

Großbritannien und Frankreich hatten ihre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung irregulärer Migration in den vergangenen Monaten intensiviert. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Patrouillen, der Einsatz modernerer Überwachungstechnik an der nordfranzösischen Küste sowie ein verschärftes Vorgehen gegen Schleuserbanden.