Die Umweltorganisation WWF hat vor den Folgen unzureichender Fischaufstiege an der österreichischen Ybbs gewarnt, nachdem dort während der jüngsten Hitzewelle mehrere Exemplare des stark gefährdeten Huchens verendet sind.
Marie Pfeiffer, Gewässerschutz-Expertin beim WWF, erklärte am Donnerstag, die Lage an der Ybbs zeige eine gefährliche Kombination aus Hitze und verbauten Wanderwegen. "Die Bilder aus der Ybbs zeigen eine gefährliche Kombination aus Hitze und verbauten Wanderwegen. Fische müssen in kühlere und sauerstoffreichere Flussabschnitte ausweichen können", sagte Pfeiffer.
Aufnahmen, die der Organisation vorliegen, zeigen demnach rund 20 Huchen, die sich unterhalb eines Kraftwerks sammeln und offenbar versuchten, flussaufwärts in kühlere Gewässerabschnitte zu gelangen. Mehrere Tiere kamen nach Angaben des WWF während der Hitzeperiode ums Leben.
