Vor dem Christopher Street Day in Cottbus hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Teilnehmenden in einer Pressemitteilung der Staatskanzlei seinen Respekt ausgesprochen und nach einer Reihe mutmaßlich rechtsextremer Anschläge zu entschlossenem Handeln gegen Hass und Menschenfeindlichkeit aufgerufen.

Hintergrund der Sicherheitsbedenken

Die Demonstration am Nachmittag in Cottbus stand nach Angaben der Organisatoren unter dem Zeichen erhöhter Sicherheitsvorkehrungen. Wegen der jüngsten Vorfälle hatten die Veranstalter die Teilnehmenden unter anderem gebeten, sich in Gruppen zu organisieren, auf Reisen auffällige Kleidung zu vermeiden und dunkle Ecken zu meiden.

Woidke erklärte in der Mitteilung, Anerkennung gelte allen, die sich in Cottbus für Vielfalt, Toleranz und eine offene Gesellschaft einsetzten. Wörtlich sagte er: „Allen, die heute beim CSD in Cottbus für Vielfalt, Toleranz und eine offene Gesellschaft auf die Straße gehen, gilt mein aufrichtiger Dank und mein großer Respekt.“

Zugleich verwies Woidke auf die Vorfälle der vergangenen Wochen. Es sei „wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und Rechtsextremismus, Hass sowie Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten“, so der Ministerpräsident.

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