Der WMO-Bericht stellt den im Jahr 2025 gemessenen Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre als neuen Höchststand dar.
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre erreichte 2025 laut einem Bericht der Welt meteorologischen Organisation WMO einen neuen Höchststand. Damit rückt der fortschreitende Ausstoß von Treibhausgasen weiter in den Mittelpunkt der internationalen Klimadebatte.
Die WMO bündelt in ihrem Bericht Angaben zur Entwicklung der Treibhausgaskonzentrationen. Im Mittelpunkt steht dabei die Konzentration von Kohlendioxid, also CO2, in der Atmosphäre. Der für 2025 festgestellte Höchststand unterstreicht die Dringlichkeit weiterer Emissionsminderungen.
Kurzfristig besonders wirksam sei eine Verringerung der Methanemissionen. Oksana Tarasova erläutert: "Wenn man kurzfristig etwas machen will, dann muss man sich das Gas vornehmen, das kurzfristig in der Atmosphäre reagiert - das ist Methan."
Methan als kurzfristiger Ansatz
Bei fossilen Emissionen lasse sich durch die Schließung von Methanlecks und die Verringerung von Verlusten vergleichsweise schnell viel erreichen. Damit richtet Tarasova den Blick auf eine Maßnahme, die nach den Angaben des Berichts bereits bestehende Infrastruktur betrifft und nicht erst neue Technologien voraussetzt.
