Die durchschnittliche Temperatur der Meeresoberfläche hat nach Angaben des EU-Klimadienstes Copernicus einen neuen Höchstwert erreicht, wie die Klimawissenschaftlerin Samantha Burgess mitteilte.
Der europäische Klimadienst Copernicus hat nach eigenen Angaben eine bislang nicht gemessene Durchschnittstemperatur der Meeresoberfläche registriert. Die Klimawissenschaftlerin Samantha Burgess sprach laut dem österreichischen Nachrichtenportal APA von einem neuen Rekordwert, der deutlich über dem langjährigen Mittel früherer Sommer liege.
Die mittlere Temperatur der Meeresoberfläche (kurz SST für Sea Surface Temperature) wird täglich auf Basis von Satelliten- und Messbojendaten berechnet. Schon in den vergangenen Jahren hatten die Klimadienste eine stetige Erwärmung dokumentiert; der aktuelle Wert setzt diese Entwicklung laut Copernicus fort.
Was die SST-Werte zeigen
Als begünstigende Faktoren nennen die Forscherinnen und Forscher den Wetterzyklus El Niño im Pazifik sowie anhaltende Treibhausgasemissionen. Der Pazifik gilt als der größte Ozean der Erde und beeinflusst durch Wärmeaustausch mit der Atmosphäre das Klima weltweit.
