Spaniens Trainer Luis de la Fuente hat Stürmer Lamine Yamal vor dem WM-Finale gegen Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr, ZDF ab 19:30 Uhr) in East Rutherford für fit und in optimaler Form erklärt, während Spaniens Spielmacher Rodri davor warnte, den Gegner auf Lionel Messi zu reduzieren.
Spanien trifft im Endspiel der FIFA WM 2026 auf Argentinien. Die Partie zwischen dem europäischen Champion und dem Titelverteidiger aus Südamerika wird am Sonntag um 21:00 Uhr in East Rutherford angepfiffen. Das ZDF überträgt ab 19:30 Uhr, ORF1 beginnt bereits um 18:10 Uhr mit der Vorberichterstattung. Spanien ist in der FIFA-Weltrangliste auf Platz eins geführt, Argentinien folgt auf Rang zwei.
Im Mittelpunkt der spanischen Vorbereitung steht die Personalie Lamine Yamal. Der 19-Jährige war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden, der dadurch entstandene Elfmeter brachte Spanien die 1:0-Führung. Beim Klärungsversuch hatte Frankreichs Verteidiger Lucas Digne den heraneilenden Yamal nicht gesehen und ihn mit voller Wucht am Oberschenkel getroffen. Nach dem Spiel hatte Yamal zunächst individuell trainiert, gemeinsam mit seinem Teamkollegen Pedro Porro, wie die spanische Sportzeitung Marca berichtete.
Yamal nach Foul im Halbfinale fit
Trainer Luis de la Fuente, 65 Jahre alt, gab am Freitagabend Entwarnung. „Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente. Zudem betonte der spanische Coach, dass Yamal im Duell des Europameisters mit dem Weltmeister bei sich bleiben müsse: „Wir helfen Lamine am meisten, wenn wir ihn er selbst sein lassen.“ Auch den Moment wolle die Mannschaft genießen: „Alles andere, darauf lege ich Wert, wollen wir genießen. Wir wollen den Moment genießen.“ Mit einem Augenzwinkern fügte de la Fuente hinzu: „Ich bin nervös, weil wir mit dem Hubschrauber zurückfliegen. Ich meine das ernst. Wir sind mit dem Hubschrauber gekommen und müssen ihn zurücknehmen und das macht mich wirklich nervös.“
