Im Halbfinale der Fußball-WM 2026 stehen sich am Dienstag (21.00 Uhr MESZ) in Arlington Europameister Spanien und Vize-Weltmeister Frankreich gegenüber, die beide als die spielstärksten Mannschaften des Turniers gelten.

Zwei Fußball-Philosophien im direkten Vergleich

Wenn sich Didier Deschamps' Franzosen und Luis de la Fuentes Spanier am Dienstag (21 Uhr) im Halbfinale gegenüberstehen, prallen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Vom Duell der besten Offensive (Frankreich hat 16 Tore erzielt) gegen die beste Defensive (Spanien hat ein Gegentor bekommen) ist die Rede. Vielmehr ist es das Aufeinandertreffen der beiden "komplettesten Mannschaften", sagt Professor Daniel Memmert.

Frankreich steht einen Tick tiefer, gewinnt Kontrolle über die defensive Stabilität (zwei Gegentore, nur drei Großchancen zugelassen) und setzt auf enorm athletische Akteure. Kylian Mbappé (8 Tore), Ousmane Dembélé (5), Bradley Barcola (2) und Desiré Doué (1) lieben es, wenn sie Raum vor sich haben und ihre Endgeschwindigkeit ausspielen können. "Frankreich reicht auch eine halbe Situation, um daraus eine Großchance zu entwickeln", sagt Memmert. Vor allem Michael Olise, dem Deschamps jegliche Freiheiten einräumt, ist immer für einen genialen Moment gut.