Mexiko-Stadt, 11 Juni 2026

Mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist es in mehreren Regionen Mexikos zu Protesten, Straßenblockaden und Besetzungen durch Lehrkräfte und Angehörige von Vermissten gekommen.

Mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist es in mehreren Regionen Mexikos zu Protesten, Straßenblockaden und Besetzungen durch Lehrkräfte und Angehörige von Vermissten gekommen. Die Aktionen erstreckten sich über den Süden, den Norden und die Hauptstadtregion und trafen Verkehrsknotenpunkte, Energieinfrastruktur und einen internationalen Grenzübergang.

Flughafen Chiapas: Dutzende Reisende stranden

Im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes strandeten Dutzende Passagiere, weit protestierende Lehrer Teile des internationalen Flughafens nahe der Provinzhauptstadt Tuxtla Gutiérrez besetzten, wie der Fernsehsender Milenio TV berichtete. Der Zugang zu Terminals war nach Angaben des Senders zeitweise blockiert, Fluggäste mussten auf Informationen warten und konnten ihre Reise nicht wie geplant fortsetzen.