Berlin, 25 August 2026
Vor der Kabinettsklausur in Schloss Neuhardenberg haben Wirtschaftsverbände und die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze, Michael Kretschmer und Mario Voigt den Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz erhöht und rasche, spürbare Reformen sowie den Erhalt der Rente mit 63 angemahnt.
Die Kabinettsklausur der Bundesregierung findet in einer wirtschaftlich angespannten Lage statt. Wirtschaftsvertreter und Verbandsfunktionäre reisten nach Brandenburg, um ihre Forderungen direkt an die Spitze der Regierung zu adressieren. Unter den Gästen befinden sich nach Angaben aus der Bundespressekonferenz der Siemens-CEO Busch sowie der Präsident des Handwerks, Dittrich, ergänzt um Vertreter von KI-Unternehmen und Startups.
Aus der Wirtschaft mehren sich seit Tagen Forderungen, die Beschlüsse müssten schnell kommen und spürbar sein, wie es in einer Zusammenfassung der Vorbereitung heißt. Die Verbände warnen vor einer weiter nachlassenden Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und verweisen auf hohe Energiekosten, Bürokratie und eine schwächelnde Investitionstätigkeit.
