Der Weltranglistenerste Jannik Sinner hat am Sonntag das Wimbledon-Finale gegen den Hamburger Alexander Zverev mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 6:3 und 6:4 gewonnen und damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Ausgangslage: Erster deutscher Wimbledon-Finalist seit 1995

Das Endspiel auf dem Centre Court des All England Club an der Church Road in London dauerte 3 Stunden und 46 Minuten. Sinner sicherte sich damit seinen fünften Grand-Slam-Titel und ist erst der zweite Italiener, der Wimbledon im Herren-Einzel gewinnen konnte. Für Zverev, der als Nummer zwei der Setzliste angetreten war, war es die fünfte Finalniederlage bei einem Major-Turnier – nur der Triumph bei den French Open wenige Wochen zuvor hatte seine Bilanz aufgehellt.

Die Ausgangslage vor dem Finale war außergewöhnlich: Da der spanische Mitfavorit Carlos Alcaraz verletzungsbedingt fehlte – er laboriert seit Monaten an einer Handgelenkverletzung – standen sich laut Meldung „nach der Verletzung von Carlos Alcaraz […] die derzeit besten Spieler weltweit gegenüber. Zverev war als French-Open-Sieger überhaupt erst der erste deutsche Herrenspieler in einem Wimbledon-Finale seit Boris Becker 1995. Die Tennis-Nachricht dazu wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet, wie der Sender vermerkte: „Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.