Wien, 01 Juli 2026
Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) sieht die russische Wirtschaft nach dem Einbruch der Investitionstätigkeit in einer Krise und prognostiziert für 2026 nur ein Wachstum von 0,6 Prozent.
Nach den Worten der Ökonomen des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) ist Russlands Wirtschaft wegen hoher Zinsen, ukrainischer Angriffe und Internetsperren in eine Krise geraten. „Die russische Wirtschaft steckt aus Sicht von Ökonomen wegen hoher Zinsen, ukrainischer Angriffe und Internetsperren in einer Krise“, heißt es in der Analyse des Instituts. In den beiden Vorjahren sei die russische Wirtschaft noch um 4,9 beziehungsweise 1 Prozent gewachsen.
Für das laufende Jahr erwartet das WIIW nur noch eine Stagnation. „Laut der jüngsten Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) stagniert das Wirtschaftswachstum dieses Jahr bei 0,6 Prozent“, schreiben die Fachleute. Schuld an der aktuellen Lage sei vor allem die zu restriktive Geldpolitik der Notenbank in Moskau, „die die Wirtschaft abwürgt“, weil sie Kredite zu teuer mache, sagte WIIW-Russlandexperte Vasily Astrov.
