Die Wiener Polizei fahndet auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien nach zwei Männern, die am 13. Jänner 2026 in Wien-Ottakring einen Käufer mit vermeintlichem Feingold betrogen und dabei mehrere Tausend Euro Bargeld erbeutet haben sollen.

Tathergang in Ottakring

Der Vorfall ereignete sich bereits am 13. Jänner um 10.40 Uhr in der Thaliastraße im 16. Bezirk. Bei einem vereinbarten Treffen kam es zwischen dem späteren Opfer und zwei bislang unbekannten Männern zu dem mutmaßlichen Gold-Betrug. Die Wiener Polizei ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien um Veröffentlichung der Bilder.

Im Rahmen eines Treffens verkauften die Tatverdächtigen dem Opfer vermeintliches Feingold im Wert von mehreren tausend Euro. Der ahnungslose Käufer ließ die Probe auf ihre Echtheit prüfen und übergab den Tätern anschließend die vereinbarte Summe in bar.

Wie die Polizei schildert, lief die Tat offenbar arbeitsteilig ab: Einer der Männer lenkte den Käufer während der Verhandlung gezielt ab. In der Zwischenzeit tat der zweite Verdächtige so, als würde er ein echtes Testplättchen aus einer der angebotenen Metallplatten herausschneiden. Dieses Stück hielt er jedoch unter den Platten verborgen und händigte es schließlich dem Opfer aus.