Das Wiener Staatsschutz- und Extrempräventionsamt sowie die Direktion für Staatssicherheit und Nachrichtendienst haben am Freitag in Wien sofortige Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine kriminelle Vereinbarung und die Aufforderung zu Straftaten eröffnet.

Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit Plünderungen und Aufrufen zur Gewalt für die Halloweennacht. Sie werden gemeinsam mit der Wiener Staatsanwaltschaft koordiniert. Eine unmittelbare Ermittlung wurde nach den Angaben der Behörden eingeleitet.

Im Zentrum steht der Verdacht auf eine kriminelle Vereinbarung. Zudem sollen die Aufrufe zur Begehung von Straftaten geprüft werden. Die zuständigen Stellen untersuchen damit sowohl die Planung als auch die öffentlichen Aufrufe, die der Polizei zufolge bei den Vorfällen eine Rolle gespielt haben könnten.

Was wird ermittelt

Der Einsatz mehrerer Behörden zeigt, dass die Vorfälle nicht allein von der Polizei bearbeitet werden. Neben dem Staatsschutz und der Direktion für Staatssicherheit und Nachrichtendienst ist auch die Staatsanwaltschaft eingebunden. Diese Zusammenarbeit soll klären, wer die Handlungen koordiniert und welche strafrechtlichen Folgen infrage kommen.