Die Westbahnstrecke zwischen Linz und St. Valentin bleibt nach einem Oberleitungsschaden vom Donnerstagabend am Wochenende nur sehr eingeschränkt befahrbar, wie die ÖBB am Samstag mitteilten.
Ursache und Ausmaß des Schadens
Die ÖBB haben ein sogenanntes Notfahrprogramm eingerichtet, um den Verkehr auf der beschädigten Weststrecke zwischen Linz und St. Valentin aufrechtzuerhalten. "Donnerstagabend war eine Oberleitung gerissen. Das Kabel ging zu Boden", erklärten die Bundesbahnen. Das herabgefallene Kabel "verschmorte dort weitere Kabel, die zu einem Stellwerk gehören", wodurch der Schaden an der Infrastruktur erheblich größer ausfiel als zunächst angenommen.
Die Reparatur der Oberleitung ist mittlerweile abgeschlossen. An dem stark beschädigten Stellwerk dauern die Instandsetzungsarbeiten jedoch weiter an, wie die ÖBB mitteilten: "die Arbeiten am stark beschädigten Stellwerk laufen aber noch, so die ÖBB". Solange die Reparaturen nicht vollständig abgeschlossen sind, gilt das Notfahrprogramm, das nach Angaben der Bahn "seit Freitag stabil" läuft und vorerst bis Sonntag, 19. Juli, um 23:59 Uhr aufrechterhalten wird.
