Die Welthungerhilfe hat bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2025 in Berlin vor einer Verschärfung der weltweiten Hungerkrise durch Kürzungen im deutschen Entwicklungsetat gewarnt.

Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, kritisierte bei der Präsentation des Berichts, dass die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen seien. „Zudem hätten die Zuschüsse aus Deutschland in den vergangenen zwei Jahren abgenommen“, sagte Mogge. Diese Entwicklung werde auch im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 fortgeschrieben: „Diese würden auch im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 fortgeschrieben“, erklärte er weiter.

Kürzungen im Entwicklungsetat

Besonders betroffen seien zentrale Bereiche der Hungerbekämpfung. Wie aus dem Bericht hervorgeht, sollen Krisenbewältigung, Wiederaufbau und Infrastruktur sowie die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme im Haushalt des Entwicklungsministeriums überproportional zwischen 30 und 40 Prozent gekürzt werden. „Im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 wird die Halbierung der humanitären Hilfe fortgeschrieben“, warnte die Organisation. Hunger- und Armutsbekämpfung seien jedoch als Schwerpunkte in der Strategie des Ministeriums definiert.